Die Staatsoperette Dresden

Als eine der wenigen Bühnen des heiteren Musiktheaters in Europa bietet die Staatsoperette Dresden mit ihrem breitgefächerten Repertoire aus Operette, Spieloper und Musical Unterhaltung und Amüsement auf höchstem Niveau für fast jedes Alter.

So befinden sich neben den klassischen Operetten wie „Die Fledermaus“, „Gräfin Mariza“ oder „Im Weißen Rössl“ auch „Die Zauberflöte“ und „Carmen“ sowie „Jekyll & Hyde“, „Hello, Dolly!“ und „My Fair Lady“ im abwechslungsreichen Spielplan.

Das gibt es nur in Dresden

Der Johann-Strauss-Zyklus der Staatsoperette

Wir alle kennen Melodien von Johann Strauss, ob den Donauwalzer und Kaiserwalzer oder „Die Fledermaus“ und den „Zigeunerbaron“.

Was wäre die Musikwelt, die Operette ohne Johann Strauss? Seit über 130 Jahren zählen seine Bühnenwerke zum festen Bestand der Musiktheater.

Für die deutschsprachige Operette ist Johann Strauss einer der Urväter, wie gerne vermerkt wird. Er hat – in Wien geschickt die Tendenzen und Moden seiner Zeit aufgreifend – die Grundlagen für ein beflügelndes Amüsement und einen unerschöpflichen Musikreichtum geschaffen, den wir als klassische Wiener Operette kennen und lieben.

Bis heute vermag uns das zu faszinieren und zu begeistern. Keine Frage, Johann Strauss’ Werke müssen natürlich einen gebührenden Platz an einem Haus wie der Staatsoperette Dresden haben.

Die Strauss-Pflege des Hauses gehört denn auch zu den zentralen Anliegen von Chefdirigent Ernst Theis, der für die Entwicklung einer stilgerechten Aufführungspraxis in Inszenierungen und Konzerten einsteht. Dazu gehört natürlich mehr als die allbekannten Evergreens, denn das Gesamtwerk des Walzerkönigs und Mitschöpfers der klassischen Operette ist gewaltig!

Dresdner Strauss-Raritäten

Und hier hat die Staatsoperette etwas ganz Besonderes zu bieten.

Neben den bekannten Werken Johann Strauss’ wie der „Fledermaus“, „Wiener Blut“ oder „Eine Nacht in Venedig“, hat die Staatsoperette in den letzten Spielzeiten als einziges Haus weltweit zwei Raritäten aus dem Schatz der 16 Operetten des Wiener Meisters im Spielplan: „Der Carneval in Rom", der in über 50 Aufführungen (!) das Publikum in Dresden und auf Gastspielen begeisterte und die verspielte Politsatire „Das Spitzentuch der Königin“ mit annähernd eben so vielen Aufführungen. Beide Operetten-Ausgrabungen bewiesen, dass es auch in den weniger bekannten Stücken des Wieners viel Lohnendes zu entdecken gibt, dass Johann Strauss seine wunderbaren Melodien, seine funkenschlagenden Tänze, seine virtuosen Gesangsnummern und mitreißenden Ensembles auch hier so kunst- und effektvoll gestaltet hat, dass die Wiederaufführungen sich lohnen.

Die von Publikum und Presse gefeierte musikalische Entdeckung und Wiederbelebung von Johann Strauss’ Meisterwerk „Das Spitzentuch der Königin“ durch die Staatsoperette Dresden ist inzwischen als Welterstein­spielung beim renommierten Klassik-Label CPO auf CD erschienen. Es ist die erste Gesamteinspielung einer Operette mit Ensemble, Chor und Solisten der Staatsoperette überhaupt! Überregional ist man längst auf die Besonderheit des Johann Strauss-Zyklus der Staatsoperette Dresden aufmerksam geworden: über 40 begeisterte Rezensionen zur CD-Einspielung von „Das Spitzentuch der Königin“ aus u. a. Deutschland, Österreich, Spanien, Italien, Großbritannien, Frankreich, USA oder Kanada zeugen davon. Übrigens: auch der „Carneval in Rom“ wurde für die CD eingespielt und wird 2010 bei CPO erscheinen.

Die Staatsoperette Dresden wird deshalb auch in den kommenden Spielzeiten ihren Johann-Strauss-Zyklus erweitern und neben lieb gewonnenem Bekannten auch wieder überraschend Neues präsentieren.

Bereits in der Spielzeit 2009/2010 folgte mit „Prinz Methusalem“ die nächste Johann Strauss-Entdeckung in der ersten modernen szenischen Wiederaufführung. Erneut ein Fund einer zu Unrecht vergessenen satirischen Operette, die bei Ihrer Uraufführung das Publikum dazu veranlasste, so heftig zu applaudieren, dass mehrere der Nummern wiederholt werden mussten. „Prinz Methusalem“, ist eine köstliche Satire, die die Aura Shakespeare’scher Komödien und des Wiener Volkstheaters ebenso atmet wie die Brillanz der klassischen Operette. Der an der Staatsoperette nicht unbekannte, preisgekrönten Kabarettisten und Autor Peter Ensikat hat das Buch in unsere Gegenwart geholt – und damit eine szenische Wiederaufführung geradezu notwendig gemacht. 

Gräfin Mariza

Das Neueste

Ensemble der Staatsoperette schöpft neue Kräfte

05.07.2010

Pressemeldung vom 5. Juli 2010

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