Falkenberg
Bereits im Alter von zehn Jahren war Ralf Schmidt Solist im Stadtsingechor zu Halle und sang Opernrollen am Landestheater. Mit 14 Jahren leitete er seine erste eigene Band. Danach war er Sänger in verschiedenen lokalen Bands. 1983 holte ihn Martin Schreier als Frontmann zu Stern Meißen. Stern Meißen war damals eine der erfolgreichsten Bands der DDR. Jährlich gab sie rund 150 Konzerte. Zwei Alben, bei deren Produktion Schmidt tonangebend war, bekamen Preise und Platzierungen in den Rundfunkcharts. Viele der Erfolgstitel waren eingängige, poppige, radiokonforme Drei-Minuten-Titel. Parallel startete Schmidt ab 1985 eine Solokarriere als „IC“, mit der er seinen Erfolg fortsetzte. Wieder konnte er bei Amiga zwei Alben veröffentlichen. Der Name IC (Integrierter Schaltkreis) steht für sein Interesse an den damaligen neuen Möglichkeiten der elektronischen Musikerzeugung, was sich 1989 auch in einem Ausflug in die elektronische Tanzmusik dokumentiert (Projekt „Delta Dreams“ mit Andreas Bicking).
Ralf Schmidt engagiert sich als ehrenamtlicher Botschafter der Stiftung Kinderhospiz Mitteldeutschland Nordhausen e.V. in Tambach-Dietharz.
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