Gloria Nowack
Aktuelle Partie an der Staatsoperette Dresden:
Fräulein Schneider in „Cabaret" (Masteroff/Ebb/Kander)
Gloria Nowack wurde in Schirgiswalde (Lausitz) geboren. Nach dem Abitur studierte sie an der Theaterhochschule Leipzig Schauspiel und schloss diese Ausbildung mit Diplom ab. An der Dresdner Musikhochschule absolvierte sie zudem ein Abendstudium im Fach Gesang. Ihr erstes Engagement trat Gloria Nowack 1971 am Theater Freiberg an. Dort spielte sie unter anderem die Gräfin in „Der tolle Tag“ von Beaumarchais oder die Anni in „Oberösterreich“ von Kroetz. Von 1975 bis 1980 war sie Ensemblemitglied des Staatstheaters Cottbus. Eine ihrer großen Rollen hier war die Luise in Schillers „Kabale und Liebe“. Es folgte ein Engagement in Stralsund – von 1980 bis 1988 war Gloria Nowack am dortigen Theater in Partien wie zum Beispiel Charity in „Sweet Charity“ (Neil Simon), Königin in „Don Karlos“ (Schiller) oder Lola Blau in „Heute Abend: Lola Blau“ (Kreisler) zu erleben. 1988 zog es Gloria Nowack nach Dresden an das Kabarett-Theater „Die Herkuleskeule“. Bis 2011 gehörte sie zum festen Ensemble des Hauses und war in fast allen Produktionen zu sehen – unvergessen: ihre hinreißende Tina-Turner-Parodie. Von 2002 bis 2005 verband Gloria Nowack ein Gastengagement mit den Landesbühnen Sachsen. Hier stand sie als Doris in „Der Witwenclub“ (Regie: Jost Ingolf Kittel) auf der Bühne. Seit Juli 2011 arbeitet Gloria Nowack freischaffend.
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