Ernst Theis

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Geboren 1961 in Oberösterreich studierte Ernst Theis an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien. Seit 1987 als Dirigent tätig, umfasst sein Repertoire alle musikalischen Epochen, sowohl im symphonischen wie auch im Bühnenbereich.
Er ist Preisträger des Dirigentenbewerbs der Internationalen Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt 1996 unter der Leitung von Peter Eötvös. 

Seine Konzerttätigkeit führte ihn zu bedeutenden Orchestern wie den St. Petersburger und Hamburger Symphonikern, der MDR Kammerphilharmonie und Slowakische Philharmonie, dem MDR Symphonieorchester Leipzig, Haydn Orchester Bozen, Lettisches Nationalorchester Riga, United European Chamber Orchestra Milano, Monterrey Philharmonic Orchestra, Radio Symphonie Orchester Wien, Bruckner Orchester Linz, Wiener Concertverein (Kammerorchester der Wiener Symphoniker), Wiener Kammerorchester, Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester, sowie zu den Ensembles für Neue Musik Ensemble Modern Frankfurt und die reihe.
Seine Bühnenaktivitäten brachten ihn u.a. an die Wiener Volksoper, das Wiener Burgtheater, die Wiener Kammeroper und auch die Zusammenarbeit mit dem Wiener Staatsopernballett unter seinem damaligen Chefchoreographen Renato Zanella im Rahmen des Festivals Wien Modern. Tourneen und Gastdirigate führten ihn nach Stuttgart, Köln, Dortmund, Bonn, Dresden, Hamburg, Essen, Magdeburg, Luzern, Mailand, New York, Tokyo, Nagoya und andere mehr. Im Januar 2009 debütierte Ernst Theis beim Rundfunkorchester des Westdeutschen Rundfunks (WDR) in der Philharmonie Köln.
Von 1990 bis 2005 war Ernst Theis künstlerischer Leiter der Österreichischen Kammersymphoniker, mit denen er einen Zyklus im Wiener Konzerthaus gestaltete sowie für das deutsche Label „Cantate Musicaphon“ eine CD-Serie mit Werken des beginnenden 20. Jahrhunderts (Martinu, Milhaud, Honegger, Schulhoff) produzierte. In der Folge erschien im Dezember 2002 die weltweit erste Gesamteinspielung aller Haydn-Klavierkonzerte, die Ernst Theis gemeinsam mit dem italienischen Pianisten Massimo Palumbo (Genua) für das deutsche Label „Arts Music“ erarbeitete. Es handelt sich hierbei um 13 Concerti und Concertini auf insgesamt 3 CDs.
Ebenfalls mit den Österreichischen Kammersymphonikern gab er im April 1996 sein Debüt im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. Ernst Theis dirigiert regelmäßig im Rahmen bedeutender Festivals wie Wiener Klangbogen, Wien Modern, und arbeitete mit Solisten wie Anne-Sophie Mutter, Ernst Kovacic, Karin Adam, Thomas Larcher, Bruno Weinmeister, Sona Ghazarian, Eva Lind, Thomas Hampson und vielen anderen zusammen.
Seit Beginn der Spielzeit 2003/04 ist Ernst Theis Chefdirigent an der Staatsoperette Dresden. Neben seinen bemerkenswerten Interpretationen im Bereich Spieloper (Lortzing, Nicolai, Humperdinck, Mozart, Bizet) und Musical (Bernstein, Gershwin), fand in der Fachwelt sowohl die Premiere der bis dahin völlig unbekannten Operette „Der Carneval in Rom“ (Johann Strauss) als auch deren Live-Mitschnitt für den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) und Deutschland Radio große Beachtung. In der Folge präsentierte er mit dem Stück „Das Spitzentuch der Königin“ eine weitere sehr selten gespielte Operette von Johann Strauss. Nach der vielbeachteten Premiere in Dresden folgt im Mai 2008 eine konzertante Aufführung in der Philharmonie Köln und damit verbunden eine CD-Produktion.
Begleitet von weltweit positiver Presseresonanz ist „Das Spitzentuch der Königin“ beim renommierten deutschen Label CPO im Frühjahr 2009 als CD erscheinen. Weitere Aufnahmen von Strauss’ Operetten „Der Carneval in Rom“ (2011) und „Prinz Methusalem“ (2012) folgten. Gleichberechtigt daneben steht die Beschäftigung mit den Wiener Fassungen von Offenbachs Bühnenwerken, dessen „La Périchole“ Ernst Theis im Sommer 2009 mit den Kräften der Staatsoperette Dresden für cpo eingespielt hat.
Aus den Kooperationen mit den verschiedensten Rundfunkanstalten entwickelte Ernst Theis gemeinsam mit den Verantwortlichen des MDR ein musikalisch ganz anders geartetes Projekt. Seit 2007 spielt er für den MDR in einer Gesamtedition all jene Werke ein, welche von 1925 bis 1935 für das Medium „Radio“ komponiert wurden und schließt damit an seine bereits in der 1990er Jahren begonnene künstlerische Arbeit im Bereich der ‚Klassischen Moderne’ an. Bereits eingespielt sind die beiden Orchestersuiten von Franz Schreker und Ernst Toch, die „Tänzerische Suite“ von Eduard Künneke, die „Radio-Ouverture“ von Pavel Haas das „Berliner Requiem“ von Kurt Weill , die beiden Radiomusiken von Max Butting. 2008 folgte Edmund Nick/Erich Kästner „Leben in dieser Zeit“ und 2009 Paul Hindemiths „Sabinchen“, 2010 Wilhelm Grosz „Bänkel und Balladen“, Mischa Spolianskys „Charleston Caprice“ und Walter Gronostays „Mord“. Werke von Eisler, Weill/Hindemith, Reutter, Schulhoff u.a. sind in Planung. Im Juni erschien mit Edmund Nick/Erich Kästner „Leben in dieser Zeit“ die erste Folge der „Editon RadioMusiken“ auf CD beim Label CPO.
In der Spielzeit 2010/11 leitete Ernst Theis u.a. die Neuinszenierungen von Johann Strauss’ „Der Zigeunerbaron“ und Jacques Offenbachs „Die Großherzogin von Gerolstein“. Im Januar 2012 debütierte er bei der Radiophilharmonie des NDR. Ernst Theis wird in der Spielzeit 2011/12 leitete er Jacques Offenbachs „Pariser Leben“.

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