IM WEISSEN RÖSSL
Revueoperette von Ralph Benatzky
Wer kennt sie nicht, die alte Geschichte vom Zahlkellner Leopold, der unglücklich in seine Rössl-Wirtin Josepha Vogelhuber verliebt ist und sie am Ende, trotz scheinbar übermächtiger Tenorkonkurrenz, für sich gewinnen kann. Aber wer kennt eigentlich die Originalfassung dieser 1930 am Berliner Metropoltheater herausgekommenen hinreißend ironischen Revueoperette? – Kaum einer, war doch das Orchestermaterial der Uraufführung bis heute verschollen. Statt dessen lag den Aufführungen eine in den fünfziger Jahren entstandene Fassung zugrunde, die der Handlung im Geist der Wirtschaftswunderjahre und ihrer Heimatverbundenheit ihren Witz nahm.
Der sensationelle Fund
In den letzten Jahren gab es immer wieder Rekonstruktionsversuche von Ralph Benatzkys Erfolgsoperette „Im Weißen Rössl“. Auch die Staatsoperette Dresden begann im Herbst 2007 eine solche Rekonstruktion zu planen. Im Zuge der Vorbereitung für die Dresdner Premiere kam es dann jedoch im Dezember 2008 zu einer kleinen Sensation, als das verschollene und seit langem auf der ganzen Welt gesuchte originale Orchestermaterial von 1930 wiederentdeckt wurde. Intensive Nachforschungen brachten das Stimmmaterial aus Zagreb wieder ans Tageslicht, das von Berlin aus für Aufführungen in das Königreich Jugoslawien gelangt war und später offensichtlich vergessen wurde.
Wiederaufführung nach 60 Jahren
Das wieder aufgefundene Material aus Zagreb wurde gesichtet und aufführungspraktisch eingerichtet. Am 19. Juni 2009 erklang diese Fassung in der Staatsoperette Dresden nun nach über 60 Jahren zum ersten Mal wieder und wurde damit die erste Wiederaufführung der von Erik Charell 1930 im Berliner Großen Schauspielhaus als Revueoperette mit sensationellem Erfolg aufgeführten Urfassung des „Weißen Rössl“.
Das „Rössl“ erklingt in seinem ursprünglichen, für unsere Ohren ‚neuen’ musikalischen Gewand, das frecher und greller ist, als das bis heute gespielte 50er-Jahre-Arrangement vermuten lässt.
Erleben Sie an der Staatsoperette das „Weiße Rössl“ in all seiner Frische, mit seiner jazzigen Musik, seinen ironischen Hieben auf das ganz normale Leben und vor allem als große Show voller mitreißender Tanzszenen. Ein altbekanntes Stück in neuer Gestalt. Dauer: 2 Std. 45 min
In den letzten Jahren gab es immer wieder Rekonstruktionsversuche von Ralph Benatzkys Erfolgsoperette „Im Weißen Rössl“. Auch die Staatsoperette Dresden begann im Herbst 2007 eine solche Rekonstruktion zu planen. Im Zuge der Vorbereitung für die Dresdner Premiere kam es dann jedoch im Dezember 2008 zu einer kleinen Sensation, als das verschollene und seit langem auf der ganzen Welt gesuchte originale Orchestermaterial von 1930 wiederentdeckt wurde. Intensive Nachforschungen brachten das Stimmmaterial aus Zagreb wieder ans Tageslicht, das von Berlin aus für Aufführungen in das Königreich Jugoslawien gelangt war und später offensichtlich vergessen wurde.
Wiederaufführung nach 60 Jahren
Das wieder aufgefundene Material aus Zagreb wurde gesichtet und aufführungspraktisch eingerichtet. Am 19. Juni 2009 erklang diese Fassung in der Staatsoperette Dresden nun nach über 60 Jahren zum ersten Mal wieder und wurde damit die erste Wiederaufführung der von Erik Charell 1930 im Berliner Großen Schauspielhaus als Revueoperette mit sensationellem Erfolg aufgeführten Urfassung des „Weißen Rössl“.
Das „Rössl“ erklingt in seinem ursprünglichen, für unsere Ohren ‚neuen’ musikalischen Gewand, das frecher und greller ist, als das bis heute gespielte 50er-Jahre-Arrangement vermuten lässt.
Erleben Sie an der Staatsoperette das „Weiße Rössl“ in all seiner Frische, mit seiner jazzigen Musik, seinen ironischen Hieben auf das ganz normale Leben und vor allem als große Show voller mitreißender Tanzszenen. Ein altbekanntes Stück in neuer Gestalt. Dauer: 2 Std. 45 min
Besetzung
Inszenierung: Winfried Schneider
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: André Meyer
Technische Leitung: Mario Radicke
Choreographie: Winfried Schneider
Bühnenbild: Daniel Gantz
Kostüme: Nina Reichmann
Kaiser: Jochen Kretzschmer
Piccolo: Henryk Wolf
Oberförster: Andreas Schwarze
Reiseleiterin: Silke Fröde
Vorstellungen
24.05.14 19:30
Presseecho
Alles dreht sich auf dem Kettenkarussell
Beste Unterhaltung nach Art des Hauses gibt es "Im Weißen Rössl" der Staatsoperette Dresden.
Jazzige Klänge gegen das Biedermeier-Image
Staatsoperetten-Premiere "Im Weißen Rössl"
Noch nicht flott gemacht
Das wiedergeborene "Weiße Rössl" lahmt ein wenig in der Staatsperette
Rekonstruktion eines Spektakels
Ur-Fassung der Operette "Im Weißen Rössl" neu aufgeführt
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