Frithjof Hoffmann – ein echter Volksschauspieler ist gestorben

05.04.12

 

Frithjof Hoffmann, langjähriger Solist an der Staatsoperette Dresden, ist am 4. April 2012 im Alter von 80 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben. 
Der Baßbuffo studierte von 1953 bis 1958 Gesang an der Weimarer Musikhochschule. Über die Theater Brandenburg und Wittenberg kam er 1964 nach Dresden an die Staatsoperette. Hier gab er sein Debüt als Graf Oscar in Offenbachs „Ritter Blaubart“. Danach folgten die unterschiedlichsten Rollen wie zum Beispiel 1965 Oberst Pickering in „My Fair Lady“ – damals an der Seite von Peter Herden, der den Professor Higgins spielte. 1981 stand er zusammen mit Traute Richter als Öl-Millionär Mulligan in „Die Gräfin vom Naschmarkt“ auf der Staatsoperetten-Bühne und war als Schweinezüchter Zsupán im „Zigeunerbaron“ oder auch Onkel Josse im „Vetter aus Dingsda“ zu sehen. Immer stellte er pralle Volksgestalten auf die Bühne. In einem Interview äußerte er einmal: „Figuren wie der Fürst Basil Basilowitsch im ,Grafen von Luxemburg‘ sind mir die liebsten. Hier habe ich das Futter für den Komödianten in mir, hier habe ich ich die verlockende Möglichkeit, eine Figur der verdienten Lächerlichkeit preiszugeben und doch ein wenig auch ihre gespaltene Menschlichkeit zu bewahren. Ich fühle mich dann in der Tradition des Volkstheaters stehend.“

Mit Ende der Spielzeit 1995 verließ Frithjof Hoffmann das Ensemble der Staatsoperette Dresden und nutzte die Zeit für Reisen um die ganze Welt – vom Amazonas bis nach China. Im sonnigen Andalusien genoss er gemeinsam mit seiner Frau das Rentnerdasein im liebevoll selbst ausgebautem Häuschen.

Das Ensemble der Staatsoperette Dresden wird Frithjof Hoffmann stets in herzlicher Erinnerung und Anerkennung seiner künstlerischen Leistungen behalten.

 

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