Erneute Tagung der Staatsoperette Dresden

01.09.10

Von: Staatsoperette Dresden

Weill-Interpretationen

Eine Tagung der Staatsoperette Dresden und der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden

Konzeption: Prof. Dr. Michael Heinemann, Dr. Joachim Lucchesi, André Meyer und Uwe Schneider

Dresden, 1. und 2. Oktober 2010

Anfang Oktober wird die Staatsoperette Dresden in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden ihre Reihe von Tagungen zu Fragestellungen, die unmittelbar das Genre, seine Darstellung und Vermittlung bereffen fortsetzen.

Am Beispiel Kurt Weills – aber auch seiner Zeitgenossen – soll exemplarisch die Frage der Ermittlung einer authentischen Gestalt seiner Kompositionen in Aufführung wie auch Editionen diskutiert werden.

Der Prozess der Historisierung hat inzwischen auch die Werke Kurt Weills erfasst. Diese „historisch informiert“ darzubieten stellt auch Experten vor Probleme und ungeklärte Fragen. Für Instrumentarium und Singstimmen gilt es, historische Kontexte zu rekonstruieren, andererseits doch auch jene Merkmale zu fassen, die etwa für den typischen „Songstil“ charakteristisch sind. Zu fragen ist zudem, inwieweit Konventionen und legendäre Interpreten die Grenzen der Interpretation bestimmen.

Ziel der Tagung ist, diesen Fragestellungen im Dialog von Kunst und Wissenschaft, von Musikhistorikern und Theaterfachleuten, nachzugehen: Instrumentarium, Stimme, Neue Medien und Performanz bilden dabei die Kategorien, die im Zentrum von Referaten und Gesprächsrunden stehen.
Selbstverständlich sind auch dieses Mal interessierte Tagungsbesucher bei freiem Eintritt willkommen. Die Tagungsorte, Referenten, Themen und Uhrzeiten entnehmen Sie bitte dem untenstehenden Programm.

Begleitprogramm der Staatsoperette

Die Staatsoperette hat dazu ein Begleitprogramm mit drei Veranstaltungen zu bieten, das bekannte und weniger bekante Zeitgenossen Kurt Weills in den Mittelpunkt stellt und durch die Praxis Aufführung in den Dialog mit der Tagung setzt. Werke von George Gershwins, Edmund Nick, Mischa Spoliansky, Wilhelm Grosz und Walter Gronostay stehen dabei auf dem Programm.

1. Oktober 2010

19.30 Uhr Staatsoperette Dresden
George Gershwin: Pardon My English. Musical in 2 Teilen.
Musikalische Leitung: Ernst Theis, Inszenierung: Holger Hauer

ca. 22:15 Uhr  Theaterrestaurant der Staatsoperette Dresden
Late Night: Chansons von Edmund Nick
Elke Kottmair (Sopran), Christian Grygas (Bariton) und Eve-Riina Rannik (Klavier)
(freier Einritt)

2. Oktober 2010

19:30 Uhr Staatsoperette Dresden
Konzert „Leben in dieser Zeit“
Mischa Spoliansky „Charleston Caprice“
Wilhelm Grosz „Bänkel und Balladen“
Walter Gronostay „Mord“
Edmund Nick „Leben in dieser Zeit“ (Ausschnitte)
Solisten, Chor und Orchester der Staatsoperette Dresden
Musikalische Leitung: Ernst Theis
(das Konzert wird am 3. Oktober, 15:00 Uhr wiederholt)

Hier gehts zum Tagungsprogramm

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