„Ihr Name auf einem Stuhl“ erlebt Boom: 40 Spender binnen zwei Wochen

    Aktion zur Grundsteinlegung bis Sonntag, 6. Juli 2014 verlängert

    Die Spenden-Aktion „Ihr Name auf einem Stuhl“ des Förderforums der Staatsoperette Dresden, seit Anfang von ihrer Schirmherrin Oberbürgermeisterin Helma Orosz kräftig unterstützt, erlebt kurz vor der Grundsteinlegung für den Neubau im Kraftwerk Mitte einen wahren Boom. In den letzten zwei Juni-Wochen haben 40 Privatpersonen und Firmen je 500 Euro gestiftet, um sich ihren Namen auf einem „persönlichen“ Sitzplatz in der neuen Spielstätte zu sichern.
    „Wir konnten die Zahl der Unterstützer binnen 12 Tagen immens vergrößern und der seit 2009 laufenden Aktion kräftigen Schwung verleihen. Damit werden nun schon 180 Namen auf einem der zukünftig 700 Zuschauer-Stühle verewigt“, freut sich Prof. Dr. Werner J. Patzelt, Vorsitzender des Förderforums der Staatsoperette Dresden. „Das zeigt, wie sehr sich die Dresdner auf die ‚operette im zentrum’ freuen! Wir hoffen, dass wir in den nächsten Tagen und nach Baubeginn noch viele weitere Freunde des heiteren Musiktheaters als ‚Umzugshelfer’ gewinnen können.“

    Unter den neuen Spendern findet sich auch die „Deutsche Johann Strauss Gesellschaft“, die sich mit der Spende zu jener Bühne bekennt, die „in ganz besonderer Weise mit Johann Strauss und seinen Operetten verbunden ist“. Der 1. Vorsitzende der Gesellschaft, Dresdens ehemaliger Oberbürgermeister Dr. Ingolf Roßberg, hat auch persönlich die Patenschaft für einen Stuhl übernommen. Hervorzuheben ist darüber hinaus das Engagement des Dresdner Pharmazie-Unternehmens APOGEPHA, das allein drei Stühle gespendet hat.

    Besonders schnelle Kunstfreunde werden zur Grundsteinlegung am 8. Juli übrigens zusätzlich gewürdigt: Der traditionell bei diesem Akt versenkten Kassette wird eine Liste der bisherigen Spender und Unterstützer beiliegen. Wer auch hier seinen Namen verewigen möchte, muss sein ausgefülltes Formular der Aktion „Ihr Name auf einem Stuhl“ bis Sonntag, 6. Juli, per Post, per Mail, per Fax oder persönlich bei der Staatsoperette einreichen.
    Das Formular kann auf der Startseite des Förderforums unter www.operette-im-zentrum.de heruntergeladen oder unter Intendanz@staatsoperette-dresden.de angefordert werden.

    Das Spendengeld wird verwendet, um dem einzigartigen Kulturprojekt „operette im zentrum“ im Jahr 2016 einen glanzvollen Start am neuen Standort zu ermöglichen. Gemeinsam mit dem Förderforum der Staatsoperette Dresden arbeiten Künstler und Mitarbeiter des Hauses seit über zehn Jahren auf diesen Umzug hin und unterstützen ihn ihrerseits mit einem beispiellosen Tarifverzicht.

     

    Strauss, Sponsoren und Sekt

    5. Januar 2014:
    Mit einer Konzert-Matinee unter dem Motto „Strauss, Sponsoren und Sekt“ bedankte sich die Staatsoperette Dresden am 5. Januar 2014 bei den Förderern des Operetten-Neubaus. Oberbürgermeisterin Helma Orosz und Intendant Wolfgang Schaller lobten besonders das bürgerschaftliche Engagement der Operetten-Fans und den Lohnverzicht des Staatsoperetten-Ensembles. Zudem warb Professor Werner Patzelt für die vom Förderforum der Staatsoperette Dresden e.V. ins Leben gerufene Initiative „Ihr Name auf einem Stuhl“. Bisher kauften sich 115 Operettenfreunde für je 500 € „ihren“ Stuhl in der neuen Operette im Kraftwerk Mitte, darunter auch Helma Orosz. Umrahmt wurde die Konzert-Matinee mit Ausschnitten aus dem Neujahrskonzert 2014 mit Musik von Johann Strauss bis Robert Stolz – und im Anschluss an die Veranstaltung wurde mit Sekt – gesponsert vom Sächsischen Staatsweingut Schloss Wackerbarth – auf das neue Jahr und den Neubau an.

    Vertrag mit Züblin AG zum Theaterbau im Kraftwerk Mitte unterzeichnet

    10. September 2013:
    Am 10. September wurde der Vertrag zum Neubau der Spielstätten für die Staatsoperette Dresden und das tjg.theater junge generation unterzeichnet. Auftraggeber auf städtischer Seite ist die Kommunale Immobilien Dresden GmbH & Co. KG, Auftragnehmer die Ed. Züblin AG, Bereich Thüringen.

    „Ich freue mich sehr, dass wir damit eine jahrzehntelange Diskussion zu einem positiven Abschluss bringen können", sagt Oberbürgermeisterin Helma Orosz. „Operette und TJG sind aus der kulturellen Landschaft nicht wegzudenken und erhalten nun endlich die Rahmenbedingungen, die beide Häuser auch verdienen."

    Bild: Vertragsunterzeichnung mit Axel Walther (Kommunale Immobilen Dresden GmbH & Co. KG), Torsten Teichgräber und Daniel Keller (beide Ed. Züblin AG)

    Matinee zum Operetten-Neubau

    „Wir dürfen da rein“

    8. September 2014:
    Ein langgehegter Wunsch wird endlich wahr: Das neue Domizil der Staatsoperette kann auf dem Gelände des ehemaligen Heizkraftwerks Mitte gebaut werden. Nach dem Stadtratsbeschluss vom Juli 2013 geht es nun mit  großen Schritten an die Verwirklichung des Ziels „Operette im Zentrum“.
    Zur Matinee zum Operetten-Neubau am 8. September konnte man erstmals die konkreten Pläne für die neue Spielstätte im Herzen Dresdens kennenlernen und das Interesse bei Publikum und Presse war riesengroß. Als Referenten standen Axel Walther (Geschäftsführer KID – Kommunale Immobilien Dresden GmbH und Geschäftsführer STESAD) sowie Torsten Teichgräber (Prokurist und Bereichsleiter Direktion Mitte Ed. Züblin AG) zur Verfügung. Architekt Prof. Jörg Friedrich (pfp architekten bda, Hamburg) präsentierte detailliert seine Entwürfe für die neue Staatsoperette. Ein weiterer Höhepunkt war zweifelsfrei die gute Nachricht, dass die Landesdirektion Sachsen die Gründung und den Gesellschaftszweck der KID sowie die Vergabe des Neubaus an die Ed. Züblin AG genehmigt hat und somit der Unterzeichnung des Generalübernehmervertrages nichts mehr im Wege steht.

    Jetzt kann gebaut werden

    12. Juli 2013:
    Der Stadtrat stimmte am 11. Juli mit großer Mehrheit für das Kulturbauprojekt und beauftrage Züblin mit dem Bau der Spielstätten.

    Der Zeitplan:

    • August 2013: Auftragserteilung
    • November 2013: Baubeginn Bürohaus Ehrlichstraße
    • März 2014: Ausheben der Baugrube
    • Juli 2014: Beginn des Neubaus
    • März 2015: Beginn Maschinenhalle
    • August 2015: Baubeginn der Werkstätten in Cotta
    • Juli 2016: Fertigstellung Neubau/Maschinenhalle/Werkstätten, Einregulierung/Probebetrieb
    • Oktober 2016: Eröffnung

    Züblin soll das Staatsoperette und tjg bauen

    3. Juni 2013:
    Das Vergabeverfahren für die neuen Spielstätten von Staatsoperette und Theater Junge Generation steht kurz vor dem Abschluss. Die Firma Ed. Züblin AG und deren Architekt Jörg Friedrich stellten am 3. Juni 2013 ihren Entwurf für den Umbau des Kraftwerks zur Spielstätte für die Staatsoperette und das Theater Junge Generation erfolgreich vor. Nun empfiehlt die Jury dem Stadtrat, Züblins Entwürfe zu realisieren. Mit dieser Entscheidung wurde eine wichtige Hürde genommen. Wenn jetzt der Stadtrat am 12./13. Juli noch zustimmt, kann mit der  Eröffnung der Theater im Dezember 2016 gerechnet werden.

    Staatsoperette blickt mit Zuversicht in die Zukunft

    10. Januar 2013:
    Nach dem Beschluss vom 10. Januar 2013 zum Haushalt blickt die Staatsoperette Dresden mit Zuversicht in die Zukunft. Wie schon seit mehr als 20 Jahren, in denen Hoffnung auf Beseitigung des Nachkriegsprovisoriums in Leuben und Enttäuschungen sich abwechselten, steht die künstlerische Leistung für das Publikum weiterhin im Vordergrund. Um dem Theatererlebnis einen angemessenen Rahmen zu geben, spenden die Mitarbeiter der Operette bereits vier Jahre für den Neubau (seit 2009 bisher 3,3 Millionen) und werden dies noch bis zum Jahre 2021 tun. Deshalb sind alle Mitglieder froh, dass der Stadtrat mit dem gestrigen Haushaltsbeschluss nach den zwei Beschlüssen von 2011 und 2012 zum Neubau nun auch die finanzielle Basis für dieses große gemeinsame Vorhaben gibt.

    Intendant Wolfgang Schaller sagt erfreut: „Ich bewundere die Nervenstärke und künstlerische Kraft, dieses einzigartigen Ensembles und die schier unglaubliche Geduld und Zuversicht aller Mitarbeiter, die mir nun schon seit zehn Jahren die Kraft für die Doppelrolle als Intendant und Neubauagitator geben. Ohne die entschiedene Unterstützung des ganzen Hauses und des Personalrates wäre uns dieser Weg nicht möglich gewesen.“

    Martin Liebe, Vorsitzender des Personalrates: „Der Personalrat begrüßt den Beschluss des Stadtrateszum Doppelhaushalt und ist dankbar für die Einigung. Die Bereitstellung der notwendigen Mittel für die neue Spielstätte ist die richtige Antwort auf die finanzielle Vorleistung der Mitarbeiter der Staatsoperette durch ihren Haustarifvertrag. Die Realisierung dieses Projektes mit Theaterneubauten für Staatsoperette und tjg befindet sich nun auf der Zielgeraden. Das Ensemble der Staatsoperette kann nun auch in Dresden auf Arbeitsbedingungen hoffen, wie es sie auf Gastspielen in anderen Häusern vorfindet. Wir sind sicher, dass auch die Fraktionen, die sich in der Vergangenheit für den Neubau eingesetzt haben, uns weiter unterstützen – auch, wenn sie dem Doppelhaushalt nicht zustimmen konnten. Denn der jetzige Stand ist auch ihr Verdienst.“

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    Dresdens neue Mitte

    NEU: Aktuelle Informationen zum Kulturkraftwerk finden Sie hier

    Impressionen: Konzertmatinee zum Operettenneubau

    Wolfgang Schaller, Dr. Eduard Strauss, Helma Orosz, Thomas Strauss, Prof. Dr. Werner J. Patzelt
    Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz
    Gäste zur Matinee: Ingolf Roßberg – 1. Vorsitzender der Deutschen Johann Strauss Gesellschaft e.V. – und Dr. Eduard Strauss, Johann Strauss' Ur-Großneffe
    Sopranistin Elke Kottmair bezauberte mit Gesang und charmanten Moderationen
    Prof. Dr. Werner J. Patzelt, Vorsitzender des Förderforums der Staatsoperette Dresden e.V.

    Matinee zum Operetten-Neubau, 8. September 2013

    Prof. Jörg Friedrich, Axel Walther, Deflef Sittel, Torsten Teichgräber und Wolfgang Schaller
    Architekt Prof. Jörg Friedrich (pfp architekten hamburg)
    Axel Walther (KID - Kommunale Immobilien Dresden GmbH) und Torsten Teichgräber (Prokurist, Bereichsleiter Direktion Mitte, Bereich Thüringen Ed. Züblin AG)

    Dresdens neue Mitte

    Auf der Internetseite www.kraftwerk-mitte-dresden.de finden Sie aktuelle Informationen zum Kraftwerk Mitte. Außerdem zeigt eine Ausstellung vor Ort (Ehrlichstraße 2) Interessantes über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Areals Kraftwerk Mitte. Öffnungszeiten: Di – Fr: 13 – 20 Uhr, Sa: 13 – 18 Uhr
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