
- Entwurf von Jörg Friedrich (pfp Architekten)
Züblin soll das Kulturkraftwerk bauen
3. Juni 2013:
Das Vergabeverfahren für das Kulturkraftwerk steht kurz vor dem Abschluss. Die Firma Ed. Züblin AG und deren Architekt Jörg Friedrich stellten am 3. Juni 2013 ihren Entwurf für den Umbau des Kraftwerks zur Spielstätte für die Staatsoperette und das Theater Junge Generation erfolgreich vor. Nun empfiehlt die Jury dem Stadtrat, Züblins Entwürfe zu realisieren. Mit dieser Entscheidung wurde eine wichtige Hürde genommen. Wenn jetzt der Stadtrat am 12./13. Juli noch zustimmt, kann mit der Eröffnung der neuen Spielstätten im Dezember 2016 gerechnet werden.
Staatsoperette blickt mit Zuversicht in die Zukunft
Nach dem Beschluss vom 10. Januar 2013 zum Haushalt blickt die Staatsoperette Dresden mit Zuversicht in die Zukunft. Wie schon seit mehr als 20 Jahren, in denen Hoffnung auf Beseitigung des Nachkriegsprovisoriums in Leuben und Enttäuschungen sich abwechselten, steht die künstlerische Leistung für das Publikum weiterhin im Vordergrund. Um dem Theatererlebnis einen angemessenen Rahmen zu geben, spenden die Mitarbeiter der Operette bereits vier Jahre für den Neubau (seit 2009 bisher 3,3 Millionen) und werden dies noch bis zum Jahre 2021 tun. Deshalb sind alle Mitglieder froh, dass der Stadtrat mit dem gestrigen Haushaltsbeschluss nach den zwei Beschlüssen von 2011 und 2012 zum Kulturkraftwerk nun auch die finanzielle Basis für dieses große gemeinsame Vorhaben gibt.
Intendant Wolfgang Schaller sagt erfreut: „Ich bewundere die Nervenstärke und künstlerische Kraft, dieses einzigartigen Ensembles und die schier unglaubliche Geduld und Zuversicht aller Mitarbeiter, die mir nun schon seit zehn Jahren die Kraft für die Doppelrolle als Intendant und Neubauagitator geben. Ohne die entschiedene Unterstützung des ganzen Hauses und des Personalrates wäre uns dieser Weg nicht möglich gewesen.“
Martin Liebe, Vorsitzender des Personalrates: „Der Personalrat begrüßt den Beschluss des Stadtrateszum Doppelhaushalt und ist dankbar für die Einigung. Die Bereitstellung der notwendigen Mittel für das Kulturkraftwerk ist die richtige Antwort auf die finanzielle Vorleistung der Mitarbeiter der Staatsoperette durch ihren Haustarifvertrag. Die Realisierung des Kulturkraftwerks mit Theaterneubauten für Staatsoperette und tjg befindet sich nun auf der Zielgeraden. Das Ensemble der Staatsoperette kann nun auch in Dresden auf Arbeitsbedingungen hoffen, wie es sie auf Gastspielen in anderen Häusern vorfindet. Wir sind sicher, dass auch die Fraktionen, die sich in der Vergangenheit für das Kulturkraftwerk eingesetzt haben, uns weiter unterstützen – auch, wenn sie dem Doppelhaushalt nicht zustimmen konnten. Denn der jetzige Stand ist auch ihr Verdienst.“
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