Adriana Altaras

Adriana Altaras wurde 1960 in Zagreb/Kroatien geboren.

1964 Umzug nach Italien, ab 1967 Schulbesuch in Deutschland und Italien. 1979 Abitur in Marburg, Hessen.

1979-83 Studium an der Hochschule der Künste, Berlin. Dort Abschluss als diplomierte Schauspielerin. 1983-84 Aufbaustudium an der New York University, theatre wing.

Ab 1984 Mitbegründerin des Off-Theaters „Zum Westlichen Stadthirschen“, Berlin, dort tätig als Autorin/Schauspielerin/Regisseurin bis 1991.

Ab 1992 Dozentin für Schauspiel an der Hochschule der Künste, Berlin,

Studiengang Musical/Show. Mitarbeit in der Shoah Foundation Steven Spielberg. Künstlerische Leitung der Jüdischen Kulturtage 2002 in Berlin.

 

Auszeichnungen:

1988:    Bundesfilmpreis. 1989 Golden Horse Award for Best Foreign Actress, Taiwan.

1993:    Theaterpreis des Landes Nordrhein-Westfalen.

1999:    2. Publikumspreis Friedrich Luft, Berlin für „La Sorella Amante“ von Joh.A. Hasse in der

                Neuköllner Oper, Berlin.

2000:   Silberner Bär für schauspielerische Leistungen, Berlinale.

 

Arbeiten als Regisseurin / Musiktheater:

1991:    Der Letzte Waschgang, Musical der Truppe „College of Hearts“, Berlin

1995:    Marry Me A Little von Stephen Sondheim, Landestheater Neustrelitz

1996:    Frau Parker Kann Nicht Schlafen – Ein Notturno, Neuköllner Oper, Berlin

1998:    Der Liebestrank von Gaetano Donizetti, Neufassung der Neuköllner Oper

2000:   La Sorella Amante von Joh.A.Hasse, Neuköllner Oper

2002:   Tom Jones von Jean Jacques Philidor, Neufassung Neuköllner Oper

2004:   HypOp I., Musiktheater im Magazin. Musik von Juliane Klein,

                Staatsoper Unter den Linden, Berlin

2005:   HypOp II „Kennen wir uns nicht aus Biarritz?“, Musiktheater im Magazin, Staatsoper.

                Musik von Benjamin Rinnert

2006:   Garuma, Das Musical zur WM von Ad de Bont. Theater Strahl/Arena, Berlin

2006:   HypOp III „Unikate“, Musiktheater im Magazin, Staatsoper. Musik: Alex Nowitz

2007:   Die Fledermaus von Joh.Strauss, Hans-Otto-Theater Potsdam

2008:   Barbiere di Seviglia von G.Rossini, Theater Augsburg

2008:   HypOp IV „Happy Hour“, Musiktheater im Magazin, Staatsoper. Musik: Heiner Goebbels

2009:   Die Lustige Witwe, Operette von Franz Lehár, Theater Aachen

2009:   Commedien Harmonist,Wettenbring, Theater Augsburg

2009:   Zar und Zimmermann A.Lortzing Theater Augsburg

2010:   Prinz Methusalem von J. Strauss, Staatsoperette Dresden

 

Arbeiten als Regisseurin / Sprechtheater:

1994:    Was Gibt´s Neues Vom Krieg von Robert Bober, Berliner Ensemble

1999:    Vagina Monolge von Eve Ensler. Arena, Berlin

2000:   Gefilde des Himmels von Isaac B. Singer, Jüdisches Museum, Berlin

2003:   Damen der Gesellschaft von Clare Boothe Luce, Maxim Gorki Theater, Berlin

2004:   Jud Sauer von Adriana Altaras, Maxim Gorki Theater, Berlin

2004:   Väterchen Frost, Weihnachtsmärchen. Maxim Gorki Theater, Berlin

2005:   Trauer To Go – Das Stück zum Mahnmal von Adriana Altaras. Maxim Gorki Theater

2006:   Julia Timoschenko von Adriana Altaras u. Wladimir Kurotchkin. Hans Otto Theater

2006:   CaveWoman von Emma Peirson. Arena, Berlin

2007:   Kasimir und Karoline von Ödon v. Horvath. Theater Augsburg

2008:   Der Fall Janke von Adriana Altaras, Hans Otto Theater Potsdam

 

Arbeiten als Schauspielerin / Film:

Seit 1983 in zahlreichen Filmen für Kino und Fernsehen zu sehen, darunter

„Das Mikroskop“ von Rudolf Thome. Bundesfilmpreis in Gold, „Das Kondom des Grauens“ von

Martin Walz, „Alles auf Zucker“ von Dani Levy, „Mein Führer“ von Dany Levy, „Der Vollidiot“ von

und mit Oliver Pocher. Daneben in über 50 Fernsehproduktionen: Liebling Kreuzberg,

Schimanski, Tatort, Wolffs Revier, Kalt ist der Abendhauch, Der Puppengräber

 

Arbeiten als Schauspielerin / Theater

Engagements an der Freien Volksbühne, Berlin, Maxim Gorki Theater, Berlin, Theater Basel,

Schlosstheater Moers: dort für „Verführung auf beiden Seiten“ von Marivaux Theaterpreis des

Landes NRW 1993 zusammen mit Joachim Krol. Stadttheater Konstanz, Komödie am Ku´damm,

 

Stipendium

April 2009 Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Lukas, gefördert durch die Kulturverwaltung

Berlin und das Land Mecklenburg –Vorpommern.

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