Jutta Richter-Merz
Die in Leipzig geborene Jutta Richter-Merz absolvierte ihr Studium in Berlin und erhielt daraufhin ihre erstes Engagement am Opernhaus Erfurt. Dort spielte sie Partien in Oper, Operette und Musical. 1970 bekam sie ein Engagement an der Staatsoperette Dresden. Ihre erste Rolle hier spielte sie in „In Frisko ist der Teufel los“. Daraufhin war sie an der Staatsoperette Dresden in zahlreichen Inszenierungen zu erleben – von der großen Dame bis hin zur schrulligen Alten. Ab dem Jahr 2000 war sie als Regieassistentin und Sängerdarstellerin an der Staatsoperette Dresden tätig bis sie dann 2008 in den Ruhestand ging. Trotzdem war sie immer noch als Gast an der Staatsoperette Dresden zu sehen. Sie spielte zum Beispiel ab 2010 Fürstin Božena in „Gräfin Mariza“ (Emmerich Kálmán) und Wilhelmine in „Der Vetter aus Dingsda” (Eduard Künneke). In der aktuellen „My Fair Lady“-Inszenierung spielt sie Mrs. Higgins.
Bedeutende Partien:
Golde in „Anatevka” (Jerry Bock), Herzogin von Malboro in „Das Glas Wasser” (Helmut Käutner), Evangeline Harcourt in „Anything Goes - Alles geht” (Cole Porter), Mrs. Higgins in „My Fair Lady” (Frederick Loewe), Kokozowa in „Der Graf von Luxemburg (Franz Lehár), Lady Bracknell in „Mein Freund Bunbury“ (Gerd Natschinski), Sprecherzieherin in „Singin’ in the Rain“ (Nacio Herb Brown), Anhilte in „Die Csárdásfürstin“ (Emmerich Kálmán), Clementine in „Ritter Blaubart – das Zwinger-Trio ermittelt” (Jacques Offenbach)
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